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VORTRÄGE & ARBEITSKREISE
Das Kriegsende von 1945 Über Gott und die Welt
Vor 80 Jahren fand der Zweite Weltkrieg sein Ende, im Mai Philosophische Plaudereien
in Europa und Monate später auch im Pazifik. Eine neue Welt-
ordnung nährte die Hoffnung, dass ein „Nie wieder!“ in eine In dieser Gesprächsrunde werden wir über Dinge reden, Fragen
bessere Zukunft führen würde. Zum Teil hat sich dies bestätigt, zur Diskussion stellen und allgemeine Ansichten hinterfragen, die
es gab aber auch Stolpersteine auf dem Weg dahin. Wir uns beschäftigen. Verschiedene Sichtweisen und Betrachtungen
blicken in dieser Reihe auf die Anfänge zurück, auch mit einer von TeilnehmerInnen sowie von anerkannten Philosophien sollen
Perspektive auf das Geschehen in Österreich. uns zum Weiterdenken und zu philosophischen Reflexionen an-
regen. Die Themen werden sich sowohl auf aktuelle Veränderun-
Turnus: wöchentl., jeweils Mittwoch, gen und jüngste Entwicklungen in unserer Gesellschaft beziehen
19.00–20.30 Uhr als auch auf Grundsatzfragen unseres menschlichen Daseins.
Ort: TU-Hörsaal VI, Rechbauerstr. 12/P
Kosten: Mitglieder, Stud. bis 26, SozialCard: frei Beginn: Montag, 28. April Q0350
Nichtmitglieder: jeweils € 15,– 19.00–21.00 Uhr
Leitung: UProf. DDr. Helmut Konrad, Historiker Termine: 28. April, 12. Mai, 26. Mai,
23. Juni, 07. Juli
07. Mai Vom Heißen zum Kalten Krieg Dauer: 5 Abende
UProf. DDr. Helmut Konrad, Historiker Ort: URANIA, Hauptplatz 16-17/II
Kosten: Mitglieder, Stud. bis 26, SozialCard: frei
14. Mai Das Verschwinden der Opfer und das Nichtmitglieder: jeweils € 15,–
Auftauchen der Täter Leitung: Dr. Roland Grohs, Philosoph & Autor
UProf. Dr. Dieter A. Binder, Historiker
21. Mai Der Mythos der Trümmerfrauen
UProf. Dr. Karin Maria Schmidlechner, LITERATURKREIS URANIA
Historikerin
Wendezeiten schreiben
Geschichte(n)
80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wird – vor
allem in Deutschland – wohl wieder oft „die Stunde Null“ stra-
paziert werden, eine zumindest zweifach unglückliche Formu-
lierung: Zum einen gibt es immer eine Vorgeschichte und, wenn
schon, sollte man zum anderen nicht von „der“, sondern von
„einer“ solchen Stunde sprechen. Radikale Umbrüche gibt es
nur im Plural. Auf die literarische Auseinandersetzung mit fünf
solcher „Stunden“ begeben wir uns auf die Spur!
05. Mai Februar 1455
19. Mai August 1806
02. Juni Februar 1933
16. Juni Mai 1945
30. Juni November 1989
Beginn: Montag, 05. Mai Q0365
Dauer: 5 Abende
Ort: URANIA, Hauptplatz 16-17/II
Kosten: Mitglieder, Stud. bis 26, SozialCard: frei
Nichtmitglieder: 5 x € 15,–
Leitung: Mag. Hans Putzer, Germanist & Theologe,
Erwachsenenbildner
12 Aktuelle Informationen auf www.urania.at